So könnten die neuen Kabinen des TSV aussehen. Sie lehnen sich an die Tennishalle an, der ein wenig Tageslicht abhanden käme. Zeichnung: Plan X

Gemeinde hat kein Geld: TSV-Kabinen müssen warten

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Kleine Schluckbeschwerden bekamen die Gemeinderäte am Montagabend, als es um die Aufstockung des Kabinentrakts im Ammerseestadion ging. Nach Berechnungen des Büros Plan X in Herrsching würde ein Obergeschoss mit Terrasse, Umkleiden, Duschen und Besprechungsraum 944 000 Euro kosten. Der Rat billigte dann immerhin den Plan, im Haushalt 2023 Planungskosten bereitzustellen. Wie berichtet, wird der Gemeindehaushalt im nächsten Jahr durch die höhere Kreisumlage stark strapaziert.

Architekt Walter Koziol vom Büro Plan X stellte die Machbarkeitsstudie im Gemeinderat vor. Dass für die Aufstockung in Holzbauweise der Bebauungsplan geändert werden müsste, war dabei das kleinste Problem. Die voraussichtlichen Kosten für die 5 Umkleideräume samt Dusche und Klubraum kratzen nach Berechnung von Plan X an der Millionengrenze. Da meinte der Bürgermeister leicht sarkastisch: „Vielleicht machen die Fußballer des TSV eine große Erbschaft.“ In den nächsten 3 bis 4 Jahren sei es sehr schwierig, „Nicht-Pflichtaufgaben“ zu realisieren. Die BGH-Rätin Claudia von Hirschfeld stimmte bei: Wie das zu stemmen sei, wisse man nicht. Grünen-Rat Christoph Welsch, im Hauptberuf Architekt, fragte, ob denn unbedingt eine Aufstockung sein müsse. Vielleicht lasse sich eine andere Lösung finden. Die TSV-Chefin Hannelore Doch erinnerte wegen des zunehmenden Erfolgs des Damenfußballs daran, dass man Mädchen-Umkleiden brauche. Gerd Mulert fand die Pläne mit der Holzbauweise sehr schön, weil sie CO2-neutral seien. Immerhin genehmigte der Rat dann einstimmig die Planungskosten fürs nächste Jahr. Der TSV darf jedenfalls weiter träumen…

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  1. Wenn ich bedenke, mit welch hohen Kosten die Sportvereine ihre sehr lobenswerte Kinder- und Jugendarbeit meistern, dann bin ich doch froh dass unseren Dreckspatzen vom Gartenbauverein Breitbrunn ein kleiner Gemeindewiesenstreifen in Breitbrunn reicht. Als ehemalige Lehrerin habe ich mich manchmal in den Lehrerkonferenzen ueber die nicht aufgeräumte Schulturnhalle geärgert, und als Schuldige die Vereine ausgemacht. Heute denke ich, dass das falsch war. Es ist schon zu überlegen, ob in dem zukünftigen Herrschinger Gymnasium auch Maedchenfussball des TSV stattfinden könnte. Was ich sagen möchte, wir Vereine könnten ja mit den Schulen mehr kooperieren, wenn es Un die Belegung teurer Räume und Hallen geht. Gartenbauverein Breitbrunn 1. Vorstand

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