Die bleiernden Tage mit den phlegatischen Hochdruckgebieten waren vorbei – wie abgeschnitten die Sommer-Verlängerungen tief in den Oktober hinein. Sturmtief Fino hatte Deutschland im Griff. Und für die Menschen, deren liebster Anzug der Neoprenanzug ist und deren liebstes Fortgewegungsmittel das Kite- oder Surfboard bedeutet, befahl die Windvorhersage: Früh aufstehen. Es galt nach den flautenreichen Wochen, keine Böe am Herrschinger Kreuz zu versäumen und – noch wichtiger – einen Parkplatz am Haus der Landwirtschaft zu ergattern. Gegen Mittag war dann Close Out, wie die Wellenreiter sagen. Am Uferweg standen die Kites im Päckchen wie Flugzeuge auf dem Taxiway, und der Himmel in der Herrschinger Bucht glich einem bunt behängten Faschingssaal: Über 50 Kiter bevölkerten mit ihren farbenfrohen Drachen die Runway. Die heftigstes Böe des Tages registrierte zebrafell.de mit 7 Windstärken (28,7 Knoten) gegen 8 Uhr. Wie fast immer am Ammersee spielte die Musik in den Morgenstunden zwischen 7 und 12 Uhr, um 4 Uhr raffte sich Fino noch einmal zu einer letzten Kraftanstrengung auf. Aber da waren die meisten Recken schon müde und auf dem Heimweg.
Aktuellste Meldungen
Der Schulleiter der Herrschinger Musik Lehrer Vereinigung, Karl Rellensmann, geht in Ruhestand. Der Musiklehrer hatte seit
Ein Paar ist katholisch und will heiraten. Das funktioniert leider nicht, weil Geschiedene in der katholischen
Diese Kurve kennt jeder Herrschinger. Sie ist so etwas wie eine Verkehrsthrombose in der Breitbrunner Hauptstraße.
Die Polizei war zufrieden, das Orga-Team des Festes sowieso, und die elf Mann von der Security
Der Lärmschutz beim Jubel-Fest war ein großes, um nicht zu sagen lautes Thema im Rathaus und








