Der Gemeindekindergarten Johannes A. Wunder und das Kinderhaus St. Johannes in Breitbrunn sagen Tschüss zur Zettelwirtschaft. Die beiden Kitas haben eine App zur Elterninformation eingeführt. Die Kommunikation zwischen Eltern und Einrichtung wird mit Hilfe von Laptops und Tablets in beide Richtungen erleichtert. Die Eltern laden sich die KiKom-App auf ihr Smartphone herunter und können nach einmaliger Eingabe des individuellen Registrierungscodes unkompliziert mit der Einrichtung kommunizieren.
Auf diese Weise können Eltern beispielsweise eine Krankmeldung übermitteln oder der Einrichtung melden, dass das Kind an diesem Tag von den Großeltern abgeholt wird. Die Nachricht erscheint dann direkt bei der jeweiligen Kitagruppe. „Das ist eine super Erleichterung für mich als Mama, wenn ich das Kind mit dem Handy in der Früh krank melden kann“ freut sich Katharina Luger. Die Leiterin des St. Johannes Kinderhaus Breitbrunn, Aumann-Kuttruff, glaubt: „Unsere Pädagogik gewinnt noch mehr an Qualität, weil das Telefon in den Gruppen nicht mehr so oft klingelt. Wir können uns ungestört um die ankommenden und anwesenden Kinder kümmern.“
Das Kita-Personal kann über die App Termine, Informationen über Elternabende, Schließtage oder sonstige wichtige Informationen an die Erziehungsberechtigten weitergeben und die Teilnahme an Veranstaltungen abfragen. Diese Nachrichten landen dann per Push-Nachricht auf dem Smartphone der registrierten Eltern.
Im Gemeindekindergarten Johannes A. Wunder wird man künftig auch die Kinder an den verantwortungsvollen Umgang mit den modernen Medien heranführen, erläutert die Stellvertretende Leiterin Elli Regenauer.
„Wir ersparen uns viele E-Mails, Telefonate und vor allem Papier“, sagt Sabine Lübbers, die die Ansprechpartnerin für die Kinderbetreuungseinrichtungen in Herrsching ist und die Einführung der App begleitet hat. „Pro Blatt Papier sparen wir durchschnittlich 15 Gramm Holz, 260 Milliliter Wasser, 0,05 Kilowattstunden Strom und 5 Gramm CO2 ein.“




